30.06.2018

"Die nette Toilette" - Unser Antrag für die Ratssitzung

Unser Antrag zur Sitzung des Rates am 10.07.2018

Beschlussvorschlag:

Der Rat der Stadt Radevormwald bittet die Verwaltung, das Projekt „Nette Toilette“ zu initiieren.

Hierzu möge die Verwaltung mit den ortsansässigen Gastronomen Kontakt aufnehmen und abfragen, ob ein grundsätzliches Interesse besteht, an der Gemeinschaftsaktion „Nette Toilette“ zwischen der Stadt Radevormwald und den Radevormwalder Gastronomen teilzunehmen.

Begründung:

In den meisten Städten und Gemeinden gibt es keine flächendeckende und somit ausreichende Versorgung von Toiletten im öffentlichen Raum. Ein flächendeckendes Netz fehlt auch in Radevormwald. Die Installation neuer Toiletten bedeutet in der Regel hohe Investitionen und nachfolgend eine intensive Wartung und Pflege.

In vielen Städten Deutschlands haben sich Gastronomie und Stadt zusammengeschlossen, um den Menschen öffentlich zugängliche Toiletten zu ermöglichen.

(siehe hierzu: www.die-nette-toilette.de).

Das Konzept ist als Marke bundesweit etabliert. Dazu wird ein einheitliches Logo an den Eingangstüren der Gastronomiebetriebe angebracht.

Zwischen der Stadt und den Betrieben wird eine Nutzungsvereinbarung getroffen.

Die Betriebe gestatten eine kostenlose öffentliche Nutzung der Toilette und erhalten hierfür eine monatliche Aufwandsentschädigung.

 

Das Konzept ist als Marke bundesweit etabliert. Dazu wird ein einheitliches Logo an den Eingangstüren der Gastronomiebetriebe angebracht.  Zwischen der Stadt und den Betrieben wird eine Nutzungsvereinbarung getroffen.

Die Betriebe gestatten eine kostenlose öffentliche Nutzung der Toilette und erhalten hierfür eine monatliche Aufwandsentschädigung.

Beispiel:

Ist-Situation öffentliche Toiletten in den Innenstädten

  • Es gibt zu wenig öffentliche Toiletten
  • Neue Toiletten bedeuten hohe Investitionen
  • Die Pflege und Wartung ist enorm teuer
  • Toilettenstandorte sind meistens zu gering und nur zentral vorhanden – ein cityweites Netzwerk fehlt.
  • Auch traut man sich nicht einfach in die nächste Gaststätte zu gehen, um nur seinem Bedürfnis nachzukommen

Durch die angespannte Finanzlage vieler Kommunen kann keine schnelle und flächendeckende Lösung erreicht werden.

Kostensituation am Beispiel der Stadt Aalen

  • Neuanschaffung von Toilettenhäuschen
    (neue vollautomatische Toiletten ca. 130.000 EUR)
  • Pflege/Reinigungsmittel und Wartung ist enorm teuer
    (ca. 15.000 EUR pro Jahr)
  • Vandalismus kann diese Kosten weiter in die Höhe treiben

Das Konzept Nette Toilette

Die zündende Idee: Die Einbindung der Gastronomen bedeutet eine Lösung bei der alle gewinnen.

  • Die Stadt unterstützt die Gastronomen finanziell bei der Pflege der
    Toiletten und spart dadurch Kosten
  • Der Gastronom bekommt den einen oder anderen neuen Gast, sowie Geld
    für sein schon bestehendes WC
  • die Bevölkerung erhält ein flächendeckendes Netz an frei zugänglichen
    Toiletten, die sauber, gepflegt und bis spät in die Nacht geöffnet sind

Fazit

Die nette Toilette zieht Ihre Kreise.
Die Wort-/Bildmarke nette Toilette und das dahinter stehende Konzept wurde bereits von ca. 2.500 Stätten in Deutschland und der Schweiz (aktueller Stand). Viele weitere Städte haben schon Ihr Interesse angemeldet.

 



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